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Der Schutz der Umwelt und der Natur war für Ursula Zehner ein zentrales Anliegen. Dieses und viele andere Themen in Buggingen sorgten dafür, dass sich Zehner ihrer ehrenamtlichen Verantwortung stellte und zehn Jahre lang im Gemeinderat engagiert an den politischen Themen mitwirkte. Vor wenigen Tagen starb Ursula Zehner im Alter von 68 Jahren nach kurzer schwerer Krankheit.
Wer Ursula Zehner kannte, schätzte besonders ihre Freundlichkeit, ihre unaufgeregte Art, sich mit ganz unterschiedlichen Themen zu beschäftigen. Dabei kümmerte sich Ursula Zehner um kommunalpolitische Themen und umweltpolitische Belange mit großem Engagement. Sie arbeitete sich gründlich in die Themen ein und vertrat freundlich, aber bestimmt ihre eigene Auffassung. Eine ganz besondere Fähigkeit Zehners war, anderslautende Meinungen zu akzeptieren und mit Andersdenkenden lebhaft zu diskutieren. Ihre Diskussionskultur und ihre freundliche, verbindliche Art sorgten dafür, dass Ursula Zehner von vielen Menschen besonders geschätzt wurde.

Das war auch mit ein Grund für Ursula Zehner, sich im Jahr 2009 um ein Mandat am Bugginger Ratstisch zu bewerben. Über die "MUTige Bürgerliste", die sich aus der Bürgerinitiative zum Ausbau der Rheintalbahn entwickelt hatte, rückte sie an den Ratstisch. Zehn Jahre später, im Jahr 2019, verzichtete sie auf eine erneute Kandidatur. Seit 2014 war Ursula Zehner auch Mitglied im Bau- und Umweltausschuss. Als Fazit aus ihrer kommunalpolitischen Tätigkeit sagte sie bei ihrer Verabschiedung: "Man kann als Gemeinderat etwas bewegen."

Dass sie das gelebt hat, zeigt auch die Würdigung der Gemeinde: Ursula Zehner habe sich vorbildlich für die Gemeinde engagiert, betont Bürgermeister Johannes Ackermann. Er würdigte ihre Freundlichkeit und ihre Verlässlichkeit, wofür sie über das Ratsgremium hinaus sehr geschätzt wurde. Eines der zentralen Themen für die ausgebildete Hydrologin waren der Umwelt- und der Naturschutz. Besonders die Lebensräume an Bachläufen und in Biotopen beschäftigten sie intensiv. Deshalb initiierte sie immer wieder Projekte besonders in diesen Bereichen. So brachte sie Kindern unterhaltsam und informativ den Lebensraum des Ehebachs näher, gab den Anstoß für die Nutzung des ehemaligen Trafohäuschen beim Neubaugebiet Himmelreich als Insekten- und Vogelhotel. Ihre Liebe galt ihren Eseln, mit denen sie Tagestouren anbot. Zudem hat sie sich in Vereinen und anderen Organisationen für den Erhalt von Natur und Umwelt eingesetzt.

Ein großes Projekt für die Verstorbene war die Arbeit im Verein "Fachwarte Markgräflerland", der sich der Pflege und dem Erhalt von alten Streuobstwiesen verschrieben hat. Gemeinsam mit anderen Fachwarten kümmerte sie sich darum, alte und manchmal bereits vergessene Obstsorten wieder in den Fokus zu rücken. Ihr Tod hinterlässt nun in den Reihen vieler engagierter Bugginger Bürgerinnen und Bürger eine große Lücke. Ursula Zehner wird in den kommenden Tagen im engsten Familien- und Freundeskreis beigesetzt.

von Andreas Wilkens

Das Atomkraftwerk in Ostrovets sei in Betrieb genommen worden, obwohl es noch nicht ausreichend überprüft wurde, meinen die Europaabgeordneten.

Das Europaparlament kritisiert die nach ihrer Ansicht übereilte Inbetriebnahme des Atomkraftwerks Ostrovets in Belarus. In der Anlage werde seit November 2020 Strom erzeugt, ohne dass die Betreiber die internationalen Empfehlungen zur Sicherheitsüberprüfung vollständig umgesetzt hätten.

Das AKW Ostrovets ist das erste Atomkraftwerk in Belarus, etwa 45 km von der litauischen Hauptstadt Vilnius entfernt. Die beiden Druckwasserreaktoren liefern jeweils 1194 Megawatt, gebaut wurden sie in Kooperation mit dem staatlichen Unternehmen Rosatom.

 

In einer mit 642 zu 29 Stimmen und 21 Enthaltungen angenommenen Entschließung drückt das Parlament "äußerst ernsthafte Bedenken" gegenüber der Sicherheit der Anlage aus und fordert, dass der kommerzielle Betrieb ausgesetzt wird. Die EU-Kommission soll mit den belarussischen Behörden zusammenarbeiten und dafür sorgen, dass alle notwendigen Sicherheitsverbesserungen vorgenommen werden. Belarus wird in der Entschließung aufgefordert, alle Standards einzuhalten und transparent zu kommunizieren.

Die Einwohner Vilnius' wurden bereits dazu aufgerufen, sich für den Fall eines möglichen Atomunfalls in Ostrovets und als Schutz für das dadurch auftretende radioaktive Jod mit Kaliumjodid-Tabletten auszustatten. Bis zum 17. November können die Einwohner von Vilnius ein online erhältliches Rezept kostenlos in Apotheken einlösen.

Von Andreas Wilkens

In Block II des baden-württembergischen AKW ist radioaktives Wasser ausgetreten; ohne Auswirkung auf Menschen oder die Umgebung, versichert Betreiber EnBW.

Im Atomkraftwerk Neckarwestheim im Kreis Heilbronn ist zwischenzeitlich radioaktives Wasser ausgetreten. Dadurch seien weder Menschen noch Umwelt beeinträchtigt worden, teilte das baden-württembergische Umweltministerium mit. Nach internationalen Kriterien (INES) handelt es sich um einen meldepflichtigen Vorfall von geringer sicherheitstechnischer Bedeutung.

Im Block II des AKW sei während eines routinemäßigen Rundgangs im Kontrollbereich an einer Armatur eines Abwasseraufbereitungssystems eine minimale Undichtigkeit festgestellt worden, bei der wenige Tropfen eines Konzentrats austraten, schildert Betreiber EnBW den Vorfall. Das bei dem Vorfall betroffene System verarbeitet die im Kontrollbereich anfallenden aufkonzentrierten radioaktiv belasteten Abwässer, sodass diese später weiter konditioniert werden können, erläutert das Umweltministerium . Die sicherheitstechnische Bedeutung des Systems liege in der Rückhaltung radioaktiver Stoffe. Es sei kein Teil des AKW-Sicherheitssystems.

Der betroffene Systemabschnitt sei vorsorglich außer Betrieb genommen worden. Die Armatur werde ausgetauscht und die Ursache für den Befund geklärt. Dieser habe keine Auswirkungen auf Personen, auf die Umgebung und auf den Betrieb der Anlage gehabt.

Die INES-Skala (International Nuclear and Radiological Event Scale) reicht von 1 für "Störung", 2 "Störfall" über 5 "Unfall mit weitergehenden Auswirkungen" bis 7 "katastrophaler Unfall". Die Leckage in Neckarwestheim wurde mit "0" eingestuft,

Block II in Neckarwestheim ist ein Druckwasserreaktor mit einer elektrischen Leistung von 1400 Megawatt. Die Anlage ging 1989 in Betrieb und hat laut EnBW 2020 über 11 Milliarden Kilowattstunden Strom produziert. Sie soll spätestens Ende 2022 abgeschaltet werden.

Autoren: Alexandra von Ascheraden (ava)

1977 waren die beiden Fessenheimer Reaktoren in Betrieb gegangen. Ursprünglich war sogar der Bau von zwei weiteren Reaktoren vorgesehen. EDF gab die Pläne für Block III und IV erst 1991 endgültig auf. Fessenheim liegt im Elsass, lediglich vierzig Kilometer nördlich von Basel. Daher hatte man in der Nordwestschweiz unter anderem wegen der Erdbebengefahr schon lange auf das Abschalten des regelmässig als «Pannenreaktor» in den Medien erschienenen Kraftwerks gedrungen. Auch im nur wenige Kilometer entfernten Freiburg im Breisgau war der Druck auf die EDF gross, die die Abschaltung allerdings über viele Jahre zu verhindern verstand. – Die Geschichte des Atomkraftwerks Fessenheim ist – auch es keinen Strom mehr produziert – noch lange nicht zu Ende. Auch die Gefahren bleiben vorerst erhalten.

Reaktoren in Chooz als Vorbild

Gemäss Angaben der Betreiber werden es allein die Vorbereitungsarbeiten für den Abbau der Reaktoren fünf Jahre dauern. Die Demontage selbst ist mit weiteren 15 Jahren veranschlagt. Kosten: mindestens eine Milliarde Euro. Danach soll auf dem Gelände ein grenzübergreifendes Vorzeigeprojekt entstehen, um das bereits heftig gerungen wird. Dazu später.In Fessenheim selbst, einer 2300-Einwohner-Gemeinde, ist das Unbehagen gross. Der Ort lebt beinahe vollständig und sehr gut vom Kraftwerk, das die Steuerkasse füllt und hunderte Arbeitsplätze bietet. Niemand weiss, ob ein Nachfolgeprojekt gelingt und wer dort Arbeit finden wird.

Das Vorbild für das grundlegende Vorgehen beim Rückbau liefert der Abbruch einer der drei Reaktoren in Chooz (F) in den Ardennen, 30 Kilometer von der belgischen Grenze entfernt. Dort wurde ein technologisch ähnlicher Reaktor bereits 1991 abgeschaltet. Seit 1999 wird er rückgebaut, 2022 sollen die Arbeiten abgeschlossen sein.

Die fünfjährige Frist bis zum Demontagebeginn in Fessenheim werden laut EDF dafür genutzt, die vorhandenen Installation zu analysieren, die Kreisläufe zu reinigen und natürlich das radioaktive Material abzutransportieren. Der Reaktorbehälter von Block 1 ist bereits im März 2020 entleert worden, Block 2 folgte im Juli. Nun lagern alle Brennstäbe in Abklingbecken. Zur grossen Erleichterung der zahlreichen Atomkraftgegener, die sich in Frankreich, Deutschland und der Schweiz über Jahrzehnte vehement für die Abschaltung eingesetzt hatten.

Früh in den Schlagzeilen

Schon früh nämlich sorgte der Atommeiler in Fessenheim für Schlagzeilen. In Frankreich, aber vor allem in den atomkraftkritischeren Nachbarländern.  So sind bereits 1979 Haarrisse im Stahl eines Reaktordruckbehälters bekannt geworden. Die Basler Zeitung (BaZ) schrieb schon 1980 von einer «wahren Pannen-Kaskade», als ein Schaden in einem Dampferzeugerrohr zum Austritt von gering radioaktivem Wasser vom Primär- in den Sekundärkreislauf führte.

Beide Reaktoren mussten abgeschaltet werden. Immer wieder kam es zu Pannen die zu Abschaltungen führten. Anfang der 1990er Jahre, so schreibt die BaZ, habe der damalige Fessenheim-Direktor Philippe Gustin am Rande einer Präsentation der Jahreszahlen dennoch gesagt: «Ich erinnere Sie daran, dass Fessenheim erst 15 Jahre alt ist. Das ist für einen Industriebetrieb noch jung. Wir streben an, das AKW 40 Jahre zu betreiben.» Das sollte tatsächlich gelingen.

Oberrheingraben und Rheinseitenkanal

Eigentlich hätte, wie Jürg Stöcklin immer wieder erklärt, in Fessenheim niemals ein Kernkraftwerk gebaut werden dürfen. Stöcklin ist Präsident des Trinationalen Atomschutzverbands TRAS, in dem sich seit 2005 grenzüberschreitend vor allem Gemeinden, Städte, Landkreise und Kantone zusammengeschlossen haben. Im Laufe der Zeit wurden es immer mehr. Am Schluss hatte TRAS etwa 100 Mitglieder. Dass sich so viele Städte und Kommunen engagierten hat verschiedene Gründe. Fessenheim liegt im Oberrheingraben, einer Erdbebenzone. Bei einem Dammbruch das angrenzenden Rheinseitenkanals würde Überschwemmung drohen. Es gab nicht wenige Experten die der Ansicht gewesen sind, dass an dieser Stelle niemals ein Atomkraftwerk hätte gebaut werden dürfen.

 

 

 

 

Von Gerold Zink

In Fessenheim könnte eine Schmelzanlage für Reaktorschrott entstehen. Sollte die EDF die Pläne verwirklichen, will Breisachs Bürgermeister seine Haltung zum Post-Fessenheim-Prozess überdenken.

Sollte der französische Energiekonzern EDF auf dem Gelände des stillgelegten Atomkraftwerkes Fessenheim ein Tecnocentre bauen, in dem radioaktiv belastete Bauteile von anderen Atomanlagen eingeschmolzen werden, dann wird Breisach seine bislang überaus positive Haltung zum Post-Fessenheim-Prozess überdenken. Dies kündigte Bürgermeister Oliver Rein in der jüngsten Gemeinderatssitzung an.

Im benachbarten Frankreich wird derzeit darüber diskutiert, wo das Tecnocentre errichtet werden könnte. Darin sollen größere Bauteile, die beim Abbau von Atomanlagen in Frankreich anfallen, eingeschmolzen oder aufbereitet werden. Die EDF würde das Tecnocentre wohl am liebsten in Fessenheim verwirklichen, weil dort neben den Reaktorblöcken noch Platz für einen Neubau wäre.

Allerdings gibt es besonders von der deutschen Rheinseite heftigen Widerstand gegen das Vorhaben. Der bekannte Atomkraftgegner und Breisacher Gemeinderat Gustav Rosa (SPD) hat in der jüngsten Stadtratssitzung gefordert, dass sich auch Breisachs Bürgermeister Oliver Rein und der Gemeinderat in die Reihe der Gegner dieses Projekts einreihen und die sogenannte Fessenheimer Erklärung unterzeichnen.

Bereits viele Unterzeichner


In dieser bekräftigen bislang 47 Gruppen, Institutionen, Vereine, Kirchengemeinden, politische Parteien und Umweltministerien, dass sie keine neuen Atomanlagen im Elsass und in der Region mehr wollen. Nach über vier Jahrzehnten "nuklearer Bedrohung" durch das Atomkraftwerk Fessenheim und mindestens zwei weiteren Jahren, die bis zum Abtransport der restlichen Brennelemente aus dessen Abklingbecken noch notwendig sind, müsse die atomare Ära am Oberrhein ein Ende haben, schreiben die Unterzeichner. Die wirtschaftliche Zukunft müsse im Sinne des Atomausstiegs und der Energiewende umweltbewusst und ressourcenschonend gestaltet werden – auch und gerade vor dem Hintergrund der Herausforderungen der Klimaveränderung und dem Verlust der Artenvielfalt.

Der von Frankreich und Deutschland gemeinsam in Gang gesetzte und in den jüngsten Aachener Verträgen ratifizierte Zukunftsprozess Fessenheim hat sich laut Stadtrat Gustav Rosa diese Ziele gesetzt und garantiert damit die Schaffung von vielen neuen und "sauberen" Arbeitsplätzen in der Region. "Dem widersprechen die Pläne der EDF für den Bau eines sogenannten Technocentres zur Aufarbeitung und zum Einschmelzen radioaktiv kontaminierter Großkomponenten aus Atomkraftwerken aus ganz Mitteleuropa", heißt es in der Erklärung. Dieses Vorhaben spalte schon jetzt die Gemüter am Oberrhein und drohe zu einem massiven Vertrauensverlust der teilweise sehr guten deutsch-französischen Zusammenarbeit zu führen.

Breisachs Bürgermeister Oliver Rein hat sich noch nicht entschieden, ob er die Erklärung unterzeichnen wird, sagte er auf Anfrage der BZ. Er müsse schauen, welcher Weg politisch am erfolgversprechendsten sei, um das Tecnocentre zu verhindern. Breisachs Rathauschef ist überzeugt, dass es nicht gebaut werden wird, weil es viele sinnvolle Projekte, zum Beispiel den geplanten deutsch-französischen Gewerbepark, in Frage stellen würde. Von Fessenheim aus würden schon heute große Leitungen bis an die Nordsee führen, zum Beispiel für den Transport von Wasserstoff; diese müsse man nutzen.

Superspeicher eine Alternative


Deutlich besser als das Tecnocentre, das rund 150 Arbeitsplätze schaffen würde, seien die von drei Universitäten erstellten Vorschläge – darunter der Bau eines Superspeichers. Sollte das Tecnocentre gegen alle Widerstände aber dennoch durchgeboxt werden, müsse Breisach seine Unterstützung für den Post-Fessenheim-Prozess überdenken. Allerdings ist sich Rein sicher, dass die Politik auf beiden Seiten des Rheins nicht leichtfertig handeln und letztendlich das Tecnocentre verhindern wird.

Montag, 01 Februar 2021 16:46

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Muster-Datenschutzerklärung der Anwaltskanzlei Weiß & Partner

Montag, 01 Februar 2021 19:45

1. Impressum

Impressum:

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Aktionsbündnis Fessenheim stilllegen. Jetzt!

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Montag, 01 Februar 2021 17:40

2. Wer wir sind

www.FessenheimStop.org

WER WIR SIND UND WAS WIR WOLLEN

Das Aktionsbündnis Fessenheim stilllegen. JETZT! ist ein breites, überparteiliches Bündnis aus Einzelpersonen,
Aktiven aus der Umwelt-, Friedens- und Gewerkschaftsbewegung und Mitgliedern verschiedener Parteien aus
Frankreich, der Schweiz und Deutschland.
Es wird unterstützt von:

  • Arbeitsgemeinschaft Umweltschutz AGUS Markgräflerland e.V.  www.agus-markgraeflerland.de
  • Alsace Nature, www.alsacenature.org
  • Bündnis 90/ Die Grünen, Ortvereinigung Müllheim-Neuenburg  www.gruene-muellheim-neuenburg.de
  • Comité pour la Sauvegarde de Fessenheim et de la Plaine du Rhin CSFR (Komitee zum Schutz Fessenheims und der Rheingegend)
  • Deutscher Gewerkschaftsbund DGB, Kreisverband Markgräflerland
  • Die Linke, Ortsverband Müllheim-Markgräflerland
  • Friedensrat Markgräflerland, www.koop-frieden.de
  • Internationale Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges, Ärzte in sozialer Verantwortung e.V.- IPPNV, Regionalgruppe Südbaden, www.ippnw.de
  • Sozialdemokratische Partei Deutschlands SPD, Ortsverein Müllheim, www.spd-müllheim.de
  • Naturschutzbund Deutschland e.V. NABU, Ortsverein Müllheim, www.nabu-muellheim.de
  • Bürgerinitiative Umweltschutz Staufen 


Wir haben uns die sofortige Stilllegung des ältesten Atomkraftwerkes Frankreichs zum Ziel gesetzt:
des Atomkraftwerkes Fessenheim, zwischen den Gemeinden Hartheim am Rhein und Grissheim etwa zwei Kilometer westlich
der deutsch-französischen Grenze am Canal d´Alsace gelegen.
Unser Hauptmotto dabei:

Kein ruhiges Dreyeckland, bis das AKW Fessenheim stillgelegt ist!

Von Bärbel Nückles

 

Mit dem bevorstehenden Rückbau des Akw Fessenheim benötigt der staatliche Stromerzeuger EDF demnächst eine Lösung für die größeren Mengen anfallenden Akw-Materials. Denn Fessenheim ist erst der Anfang.
Weitere Akw werden in den kommenden Jahren wohl keine Laufzeitverlängerung bekommen. Außerdem sieht die langfristige Energieplanung schrittweise die Abschaltung älterer Akw vor. Der Transport der kontaminierten Bauteile ins Ausland – in Schweden hat EDF vor wenigen Jahren eine Recycling-Anlage für ausgedientes Akw-Material gekauft – dürfte nur bedingt möglich sein. Daher die Pläne für die Schmelzanlage.

Auf dem Grundstück in Fessenheim ist noch Platz

Bleibt die Standortfrage. Denn nachdem zunächst noch Tricastin in Südfrankreich als Alternative genannt worden war, erscheint Fessenheim inzwischen der Favorit der EDF zu sein. Bei einer Sitzung zur nationalen Planung für den Umgang mit nuklearen Reststoffen stellten Vertreter von EDF im November 2020 das Projekt Technocentre vor. Die Veranstaltung fand als Videokonferenz statt.

Jean-Marie Brom, Atomphysiker und langjähriger Umweltaktivist aus dem Elsass, hat die Referate und Gespräche verfolgt. Auf Nachfrage stellte EDF dabei klar, dass in Frankreich nur eine solche Anlage geplant sei; diese beabsichtige man in Fessenheim einzurichten.

Marie-Hélène Bouhand-Mergey, Sprecherin von EDF in Fessenheim, bestätigt auf BZ-Anfrage: "Fessenheim ist der Standort, den EDF für das Technocentre vorschlägt." Als Gründe nennt sie an erster Stelle das neben den stillgelegten Reaktoren verfügbare Grundstück. Dort hatte EDF in den 1970er Jahren zwei weitere Reaktoren geplant, aufgrund der anhaltenden Proteste am Oberrhein jedoch von deren Bau abgesehen.

Für Fessenheim spricht die Nähe zum Rheinseitenkanal

Hinzu kommt, dass mit dem nördlich von Fessenheim am Rheinseitenkanal geplanten Ableger des Hafens von Colmar die Voraussetzungen für die Anlieferung von großen Ladungen wie Dampferzeugern geschaffen würden. Für Fessenheim spreche auch die überschaubare Entfernung von etwa 300 Kilometern zum französischen Zwischenlager für nukleare Reststoffe im Département Aube. Dorthin würde die Schlacke transportiert, in der sich Radioaktivität beim Schmelzvorgang sammelt.

Für Jean-Marie Brom sind vor allem zwei Punkte problematisch: Die bisherige Rechtslage verbietet die Weiterverarbeitung von Metall aus der Atomindustrie; dies wird nun durch die neuen Dekrete aufgehoben. Neben dem drohenden Anlieferverkehr, der zu einem guten Teil über den Kanal kommen dürfte, ist zudem nicht klar, welche Größe die Anlage haben wird und welchen Standards sie etwa beim Emissionsschutz folgt.

Skeptische Stimmen von deutscher Seite

Während viele elsässische Politiker die Pläne befürworten, weil das Technocentre 150 neue Jobs schaffen soll, ist man auf deutscher Seite alles andere als begeistert. Erstmals erfuhr die Freiburger Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer bei einem deutsch-französischen Arbeitstreffen im September 2018 in der Präfektur in Colmar von dem Vorhaben der EDF. Sie hält den französischen Standort Tricastin wegen seiner Nähe zum Meer "von der Logistik her für sinnvoller und wirtschaftlicher".

Im RP habe man die Hoffnung, dass das Technocentre nicht in Fessenheim angesiedelt werde, sagte Schäfer gestern. Die Baden-Württembergische Landesregierung wie auch der Bund haben sich mehrfach kritisch zu den Plänen geäußert. So nannte der Stuttgarter Umweltminister Franz Untersteller auf eine Anfrage der Landtagsabgeordneten Gabi Rolland (SPD) "die Ansiedlung des Technocentre kontraproduktiv für die wirtschaftliche Neuaufstellung der Region".

Das Akw Fessenheim ist abgeschaltet. Künftig will der Konzern EDF auf dem Gelände nukleare Reststoffe verarbeiten – zum Missfallen der Anti-Atom-Bewegung, die ein Protestfest plant.

Von Julius Steckmeister Mo, 07. September 2020 um 19:23 Uhr

 

Mit der Abschaltung des Atomkraftwerks in Fessenheim im Juni schien ein langer Kampf gegen den Betrieb der betagten Anlage ein glückliches Ende gefunden zu haben. Bereits seit geraumer Zeit werkeln Politiker dies- und jenseits des Rheins an einer Nachfolgelösung für die Region, im Gespräch ist ein grenzüberschreitender Gewerbepark. Im August allerdings verkündete der Akw-Betreiber Electricité de France (EDF) seine Pläne, auf dem Areal des Kraftwerks ein nukleares Reststoffverarbeitungszentrum, ein sogenanntes Technocentre, errichten zu wollen.
Rückblick: Atomkraftgegner warnen vor nuklearer Müllkippe in Fessenheim

Als eine erste gebündelte Reaktion von Atomkraftgegnern, Umweltverbänden sowie Vertretern aus Politik und Kirche wurde die sogenannte Fessenheimer Erklärung veröffentlicht. Sie spricht sich klar gegen das geplante Technocentre und ebenso klar für die Schaffung von "sauberen Arbeitsplätzen" in der Region aus.

Überraschend kommen die Pläne von EDF für die Anti-Akw-Bewegung nicht

Ganz überraschend, sagen einhellig Gustav Rosa und Lucien Jenny, zwei der Urgesteine und Leitfiguren im Kampf für die Abschaltung des Akw in Fessenheim, sei das Festhalten der EDF an den Technocentre-Plänen nicht. Ein – staatlicher – Großkonzern wie die EDF lasse sich die Fäden ungern aus der Hand nehmen. Zudem sitze die Kränkung beim Energieversorger tief, glaubt Lucien Jenny. Der Unternehmer und Gemeinderat aus dem elsässischen Wiedensolen ist Mitglied der Gruppierung Citoyens Vigilantes (CiVi) und seit Jahrzehnten aktiv in der französischen Anti-Akw-Bewegung.

"Ohne den Druck aus Deutschland wäre das Kraftwerk noch lange weitergelaufen", ist Lucien Jenny überzeugt. Auch dies sei Mitursache für ein gewisses Verschnupftsein beim französischen Staatskonzern.

Schon vor etwa zwei Jahren sei die EDF mit der Idee eines Technocentre "vorgeprescht", erinnert sich der Kopf der 2011 ins Leben gerufenen Breisacher Montagsmahnwache für die Abschaltung des Fessenheimer Atomkraftwerks, Gustav Rosa. Allerdings hatte man sich eine deutsche Beteiligung gewünscht, sowohl finanziell als auch bei der Anlieferung von radioaktivem Müll zur Weiterverarbeitung.
 

Rückblick: Pläne für Nuklear-Recycling in Fessenheim stoßen auf Kritik bei Kreisräten

Schließlich arbeiteten die Deutschen am Atomausstieg und Material aus geschlossenen Atomkraftwerken falle somit an. Jedoch war aus Deutschland schon damals, von Stuttgart bis Berlin, ein klares Nein zum Technocentre gekommen, die Angelegenheit schien damit vom Tisch. Nun ploppte das Thema wieder auf, "ein Aufschrei" sei durch die gesamte Protestbewegung gegangen, sagt Rosa.

Oberrheingebiet mit vielen Umweltbelastungen

"Das bereits umfangreichen Umweltbelastungen unterliegende Gebiet dies- und jenseits des Oberrheins – Lärm, industrielle Emissionen, Altlasten oder Giftmüll wie in Stocamine – mit seinen so wertvollen Ressourcen Natur, Landschaft und Wasser darf nicht noch weiterem Stress und fortdauernden nuklearen Risiken mit entsprechender Schwerindustrie ausgesetzt werden", fasst Jürgen Hauke zusammen.

Er gehört zum Vorstand der Arbeitsgemeinschaft Umweltschutz (AGUS) Markgräflerland, die zu den Mitunterzeichnern der Fessenheimer Erklärung zählt. "Keine Atomtec in Fessenheim mehr – Achtsames her", reimt Carola Neukirchen von der Gruppe "Stopp Akw Fessenheim sofort" aus Bollschweil, die ebenfalls zu den Unterzeichnern gehört.

Da ein Technocentre im Elsass die Sorge wegen Gesundheitsbedrohung und bekannten Gefahren fortsetzen würde – schon allein wegen der dazugehörigen Castor-Transporte – "tun wir gut daran, fest zu propagieren, dass niemand derlei wirklich will", betont Neukirchen.

Protest-Fest in Breisach geplant

Wirklich gewollt werde indes der deutsch-französische Gewerbepark, betont Rosa. Solange aber das Technocentre im Raum stehe, fänden sich dafür keine Interessenten unter den Unternehmern, befürchtet Jenny. Das Technocentre wäre zudem ein Stachel im Fleisch der deutsch-französischen Zusammenarbeit – am Oberrhein und darüber hinaus, davon sind beide überzeugt. Ebenfalls überzeugt sind beide, dass Widerstand nicht zwecklos ist.

So wird am 14. September um 17 Uhr die 491. Montagmahnwache auf dem Neutorplatz in Breisach unter dem Motto "Kein Technocentre in Fessenheim" stehen.
 

Fotos: Fessenheim – Geschichte des umstrittenen Kernkraftwerks am Rhein

Bei dem unter Corona-Bedingungen geplanten Protest-Fest werden Redner aus Politik und Verbänden erwartet, außerdem wird es ein musikalisches Begleitprogramm mit Protest-Urgesteinen wie dem Liedermacher und Wyhl-Widerständler Roland "Buki" Burkhart geben.

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